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Impulse zum Nachdenken

Liebe Leserin und lieber Leser!

manchmal frage ich mich: Warum bin ich eigentlich so wie ich bin? Äußerlich bin ich schon meinen Vorfahren mütterlicher- und väterlicherseits ähnlich. Das ist genetisch bedingt. Vielleicht kennt Ihr die Geschichte von Hans und Marie. Vor wenigen Tagen hatte Marie den kleinen Dennis geboren. Nun schieben sie glücklich den Kinderwagen durch die Gegend. Neugierig blickt eine Nachbarin in den Kinderwagen, sieht den kleinen Dennis und sagt: “Ganz der Vater. Hoffentlich gibt sich das noch!” Aber wie das mit der Hoffnung ist, sehen Sie an mir, denn mir ist die Haarpracht meines Großvaters und Urgroßvaters mütterlicherseits vererbt worden. 
Aber es kommt ja nicht nur auf das Äußere an. In der nachbiblischen, jüdischen Tradition wird von Rabbi Josua ben Chananja erzählt. Er war hässlich von Aussehen. Umso schöner und leuchtender war sein Geist. Er übertraf an Klugheit und Witz alle seine Zeitgenossen. Der Sage nach hielt er sich in Rom längere Zeit auf und verkehrte häufig im Haus des Kaisers Hadrian. Einst unterhielt er sich mit der Tochter des Kaisers. Über seine Klugheit erstaunt, rief sie aus: “Welch ein herrlicher Geist in einem so hässlichen Leib!” Scheinbar ohne auf ihren Ausruf einzugehen, fragte er sie: “In was für einem Gefäß bewahrt dein Vater den Wein auf?” “In einem irdenen”, erwiderte sie. “Wie?”, tat der Rabbi erstaunt. “Ein Kaiser, dem alle Schätze der Welt zur Verfügung stehen, bedient sich für sein Leibgetränk eines so wenig wertvollen Gefäßes?” “Worin soll er wohl sonst den Wein aufbewahren?”, fragte sie. “Doch in einem goldenen Gefäß!”, gab Rabbi Josua lächelnd zur Antwort. Der Prinzessin leuchtete das ein. Sie gab der Dienerschaft den Befehl, den im Keller aufbewahrten Wein in goldene Gefäße zu gießen. Nach einiger Zeit fiel es dem Kaiser auf, dass der Wein verdorben war. Er forschte nach der Ursache und erfuhr, dass der Wein auf den Wunsch seiner Tochter aus dem irdenen in ein goldenes Gefäß gegossen worden war. “Wie kam dir dieser Gedanke?”, fragte er sie. “Rabbi Josua hat mir dazu geraten!” Der Kaiser befahl den Rabbi zu sich und befragte ihn über den Sachverhalt. Der Rabbi berichtete ihm von dem Ausruf der Prinzessin. Er habe ihr zeigen wollen, dass, ebenso wie der Wein nur in einem unansehnlicheren Gefäß zur vollen Entfaltung gelange, auch der menschliche Geist in einem hässlichen Körper sich zur Vollkommenheit entwickeln könne. “Es gibt doch auch schöne Menschen, die weise sind”, wandte der Kaiser ein. “Wenn sie hässlich wären, würden sie noch weiser sein”, erwiderte der Rabbi. 
Das Gegenteil von Weisheit ist Torheit. “Die Toren sprechen in ihrem Herzen: "Es ist kein Gott." Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut. Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.” (Psalm 14)
Was zählt bei Ihnen? Aussehen oder Klugheit? Vielleicht sind Sie ja mit Beidem gesegnet. Und wenn nicht, dann können Sie doch nach Gott fragen. Er hat Gefallen daran. Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen Ihr Uwe Hasenberg, Pfr. 

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