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Liebe Leserin und lieber Leser!

Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja. So begrüßen sich seit Jahrhunderten wechselseitig Frauen und Männer am Tag, an dem Jesus, der Christus, von den Toten auferweckt worden ist, und in der österlichen Freudenzeit. Mit dem Wort "wahrhaftig" wird der Wahrheitsgehalt dieser Botschaft noch einmal bekräftigt. Angesichts der Herausforderungen dieser Welt ist dieser Nachdruck nicht unwichtig. Denn immer wieder wird die Unmöglichkeit der Auferstehung eines Toten betont. Zu Recht? Ich meine nicht. Deshalb erzähle ich gerne diese Geschichte: 

Ein Mensch verirrte sich in der Wüste. Weit und breit war nur Sand. Unbarmherzig brannte die Sonne. Ausgedorrt von der Glut und Hitze des Tages lechzte er nach Wasser. “Nur ein paar Tropfen Wasser!”, wünschte er sich. Da sah der Mann in einiger Entfernung eine Oase. Er sah die vielen Bäume der Oase. Aber er dachte: “Das kann nicht sein. Das ist eine Fata Morgana, eine Luftspiegelung, die mich narrt. In Wirklichkeit ist dort nichts, gar nichts.” Doch der Mann näherte sich der Oase. Immer noch sah er sie vor sich. Jetzt konnte er ganz deutlich die Dattelpalmen erkennen und Gras und Rinnsale von Wasser. ,,Das ist eine erbarmungslose Hungerphantasie, die mir mein halb wahnsinniges Hirn vorgaukelt”, dachte er. ,,Solche Phantasien sind normal in meinem Zustand. Das habe ich schließlich vor Jahren schon gelesen.” Doch nun hörte er sogar das Wasser aus der Quelle hervorsprudeln. “Mir bleibt auch nichts erspart!”, stöhnt er. ,,Jetzt  auch noch eine Gehör-Halluzination! Wie qualvoll mein Leben doch ist!” Kurze Zeit später fanden zwei Beduinen den Mann tot im Sand liegen. ,,Kannst du so etwas verstehen?", fragte der eine den anderen. ,,Die Datteln wachsen ihm beinahe in den Mund. Und dicht neben der Wasserquelle liegt er verhungert und verdurstet. Wie ist das nur möglich?” Da antwortete ihm der andere: ,,Er war halt ein moderner Mensch.”

Auch ich halte mich für einen "modernen Menschen". Aber ich möchte nicht aufgrund einer Situation sterben, in der ich das Lebensnotwendige in greifbarer Nähe habe und es dennoch für eine Illusion halte. Dass Jesus, der Gekreuzigte, von den Toten auferweckt worden ist, haben zunächst die Frauen bezeugen können, die auf sein leeres Grab gestoßen sind. Dann haben ihn Petrus, Jakobus und Johannes und die anderen Jünger aus dem 12-er Kreis der Apostel gesehen. Jesus ist Paulus begegnet, der zunächst die Freundinnen und Freunde von Jesus verfolgt und dann sich persönlich von Jesus in den Dienst nehmen gelassen hat. Über 500 Weitere haben ihn auch gesehen, die sogar noch um das Jahr 50 nach Christus persönlich davon berichten können. Soll das eine Halluzination gewesen sein? Für mich nicht. Für mich ist das die neue Wirklichkeit, die mich glauben, hoffen und lieben lässt. Zur Ehre Gottes und zum Wohl der Geschöpfe in der Welt. Ich bekenne und bezeuge: Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja. Frohe und gesegnete Ostertage und - wochen wünscht Ihnen Ihr Pastor

Uwe Hasenberg, Pfr. 

Friedensgebet

Für die Friedensgebete stellt die Evangelische Kirchengemeinde einen Raum zur Verfügung. Dienstags und Donnerstags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr ist der Raum im Zentrum für Kirche und Kultur, Südstraße 8, geöffnet. Alle sind herzlich willkommen.

 

 

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