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Pastor Uwe Hasenberg

Pastor Uwe Hasenberg

Liebe Leserin und lieber Leser,

beim Nachdenken über die Herausforderungen durch die Pandemie bin ich auf Gedanken von Gerd Theißen gestoßen. Gerd Theißen ist Professor (em.) der Evangelischen Theologie in Heidelberg. Er behauptet: “In Katastrophen tröstet, dass Menschen näher rücken und einander helfen.” Wenn dem so ist, so rät er: “So tröstet euch, wenn Mensch und Gott durch Leiden näher zueinander kommen. Hiob erhält keine Antwort auf seine Klagen, doch begegnet er am Ende Gott. Gemeinschaft mit ihm gibt ihm die Kraft, mit Fragen zu leben, die unlösbar bleiben. Solchen Trost gibt auch der dreieinige Gott.

Gott hat als SCHÖPFER seine Schöpfung noch nicht vollendet. Vielleicht sind alle Leiden der Zeit nur Geburtswehen einer neuen Welt. Vielleicht wird sie in Zukunft mehr Sinn offenbaren als jetzt. Aber das bleibt dunkel. 

Gott leidet in CHRISTUS unter dieser Dunkelheit. Er teilt das Leid des Menschen im Gekreuzigten. Heinrich Heine sagt mit Recht: >Wer seinen Gott leiden sieht, trägt leichter die eigenen Schmerzen<. Wenn Gott im Kreuz verborgen ist, kann man an ihm festhalten trotz allen Leids. Aber das bleibt paradox.

Gott tröstet als HEILIGER GEIST: Sein Geist ist im Seufzen der Kreatur da und verwandelt das Leid der Menschen in seine eigene Klage. Wenn wir leiden, leidet Gott in uns. Wenn wir klagen, klagt Gott in uns. Der Heilige Geist ist der Tröster: der einige Trost im Leben und im Sterben.

Ist Gott gerecht? Gott ist mit der Welt noch nicht fertig: Er arbeitet als Schöpfer an ihr, er leidet in Jesus an ihr, er wirkt als Geist in uns, um Leid zu verringern und in Segen zu verwandeln.” (Zitiert aus: Theißen, Gerd: Glaubenssätze, S. 411f.)

Ich wünsche uns allen, dass wir in der Pandemie Gott näher kommen. Dann halten wir aus, dass es ist in dieser Welt immer noch dunkel ist oder wohl auch noch einige Zeit dunkel sein wird - in der Forschung, im Blick auf die Verbreitung des Virus, angesichts der Infektionen und Todesfälle. Dann halten wir die Paradoxien in der Pandemie aus, wenn ich dem Nächsten nicht zu nahe kommen sollte, wenn ich eine grenzenlose Freiheit zu begrenzen habe, wenn zukünftige Kontakte nur durch gegenwärtige Kontaktbeschränkungen möglich sein werden. Wir halten das aus, getröstet durch Gottes selbst, der als Schöpfer, Erhalter und Vollender über unserem Leben steht, der als Erlöser mit uns geht, leidet, stirbt und den Tod überwindet, und der als Heiliger Geist in uns mit Trost, Glaube, Hoffnung und Liebe erfüllt. 

So bleiben Sie gesegnet in, mit und durch den dreieinigen Gott.

Ihr Pastor Uwe Hasenberg

Gottesdienste und "Offene Kirche"

"Offene Kirche" 

zur Gottesdienstzeit in der Erlöserkirche am Sonntag von 09.30 Uhr bis 10.30 Uhr mit Gesprächsmöglichkeit (Anwesende aus dem Pfarrteam)

zur Gottesdienstzeit im Gemeindezentrum Berge am Sonntag von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr mit Gesprächsmöglichkeit (Anwesende aus dem Pfarrteam)

am Donnerstag von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Lukaskirche

am Freitag von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Lukaskirche

 

Präsenz-Gottesdienst in der Lukaskirche ab Sonntag, 17. Januar 2021, 11.00 Uhr

 

 

 

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