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Spenden für Hochwasseropfer

Viele Menschen sind Opfer der Fluten geworden und benötigen somit schnelle finanzielle Hilfe. Die evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg möchte gerne helfen und unterstützen. Daher wird die evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg die kommenden Kollekten komplett für die Flutopfer spenden und die Gelder aus der Diakoniekasse noch einmal aufstocken.

Es gibt es ein Spendenkonto der Stadt Gevelsberg. Möchten Sie auch spenden, dann nehmen Sie bitte das folgende Konto der Stadt Gevelsberg.

Die Kontonummer lautet DE 97 4545 0050 0000 5624 13 

Stichwort: "Gevelsberg hilft"

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Stadt Gevelsberg.

Liebe Leserin und lieber Leser!

Ein Mensch denkt, wenn er dankt. Aber ob er dankt, wenn er denkt? Ich finde es immer wieder faszinierend, dass in der deutschen Sprache “denken” und “danken” sich nur durch zwei Vokale unterscheiden: “a” und “e”. 

1. Ein Mensch denkt, wenn er dankt! Danken ist alles andere als selbstverständlich. Kein Mensch muss lernen, sich verständlich zu machen, wenn er etwas haben möchte. Der Säugling schreit, Kinder äußern ihre Wünsche, Erwachsene kaufen ein, Kranke im Krankenhaus betätigen den Klingelknopf, Hungrige lassen den Pizzaservice kommen, Bedürftige betteln, Einbrecher stehlen, Frisuren, Kleidung sind oft stille Rufe nach Aufmerksamkeit... Höfliche Menschen sagen “Bitte”, wenn sie etwas bitten, fordern oder verlangen. 

Beim “Danken” ist das anders. Viele von uns sind durch die harte Schule des “Danke-sagen-Lernens” durchgegangen. “Was sagt man da?”, sagen die Erwachsenen zu den Kindern. Die Schrecksekundenzeit läuft. Wie wird das Kind reagieren? Kommt ein erlösendes “Danke”? Bitte kein: “Was soll ich denn mit dem Quatsch?” Bitte kein Schweigen! Bitte keine Peinlichkeit. Ein “Danke” lässt alle spürbar aufatmen. 

Danken ist ein Ergebnis des Denkens. Ob als Höflichkeitsformel oder aus großer Freude, ob zum Gefallen der Erwachsenen oder aus Überzeugung. Ich habe mit zunächst Gedanken über das Danken gemacht. Wieder so ein schönes Phänomen der deutschen Sprache: Gedanken über das Danken. Doch nicht nur die deutsche Sprache kennt das Phänomen. Auch in der englischen Sprachen ist “think” für Denken und “thank” für Danken nur durch die Vokale “i” und “a” unterschieden. 

In der hebräischen Sprache bezeichnet das Wort für Danken - Todah - auch das Dankopfer, das Gott im Tempel gebracht wird. Das Danken ist demnach wie ein Dankopfer für Gott. Danken ist nicht nur Ausdruck der Dankbarkeit, die meinem gebenden Gegenüber gilt, sondern dankt auch Gott. Ohne Denken bin ich zwar nicht auf diesen Gedanken. Aber für diese Begründung, warum es hilfreich, gut und nützlich für uns Menschen ist, das Danken zu lernen, bin ich dankbar. 

2. Dankt der Mensch, wenn er denkt? Nicht unbedingt. Wenn er denkt, dass er in seinem Leben ganz gut ohne Gott auskommt, warum sollte er danken? Wenn er denkt, dass er alles seiner Kraft und Intelligenz, seinen Genen und Leistungen verdankt, dann gibt es keinen Grund jemand anderem zu danken, weder Gott noch seinen Mitmenschen, wenn den zeitlichen Umständen noch den gesellschaftlichen Bedingungen, in denen er hineingeboren ist. Die Frage: “Hast Du heute schon danke gesagt?” wird er ohne schlechtem Gewissen mit “Nö!” beantworten.

Zwei Kennzeichen der Menschen, die bewusst mit Gott leben, sind Denken und Danken. In unserer römisch-katholischen Schwesterkirche wird die Dankbarkeit so groß geschrieben, dass sie von der Feier der Eucharistie spricht, wenn das Abendmahl gefeiert wird. Eucharistie leitet sich vom griechischen Wort für “Danken” ab. Dankbarkeit findet ihren Ort an jedem Sonntag in ihren Gottesdiensten. 

Viele evangelische Gottesdienste schließen die Sendung in die Welt am Ende des Gottesdienstes mit den Worten: “Gott sei Lob und Dank”, ab. Dankbar für die Stärkung durch das Nachdenken über Gottes Wort und die Mahlfeier, die immer Ausdruck der Dankbarkeit für das ist, was Jesus, der Christus, für uns getan hat. Wir denken an Jesus und danken für seine Freundschaft. Wir denken an Jesus und feiern dankbar das Leben durch seine Auferstehung. Wir denken an Jesus und wissen uns dankbar von Gott geliebt - immer und überall. 

So lasst uns denken und danken, danken und denken zur Ehre Gottes durch Jesus, den Christus, und motiviert durch den Heiligen Geist. 

Uwe Hasenberg, Pfr. 

Benefiz-Konzert für die Opfer der Flutkatastrophe in der Erlöserkirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg lädt zu einem Benefiz-Konzert für die Opfer der Flutkatastrophe am Sonntag, dem 19. September 2021 um 17.00 Uhr in die Erlöserkirche, Elberfelderstraße 16 ein.

Gemeindebrief Ja & Amen

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